Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sonntag, 10. Februar 2019 um 11 Uhr

Anna lehrt Maria das Lesen – Zum Annenkult um 1500

Die Unterweisung Mariens aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen

10.02.2019 bis 12.05.2019

 

Ausgangspunkt für die ikonografische Ausstellung Anna lehrt Maria das Lesen – Zum Annenkult um 1500 ist eine hochqualitätvolle und einzigartige französische Steinskulptur aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die zur Sammlung Peter und Irene Ludwig gehört. Diese Skulptur wurde ab 1994 als Dauerleihgabe im Suermondt-Ludwig-Museum ausgestellt und ging 2011 durch das Vermächtnis von Irene Ludwig in den Besitz der Stadt Aachen über. Sie zeigt, wie die thronende Anna die kleine, neben ihr stehende Maria im Lesen unterweist, eine Bildthematik, die sich im Kontext der Annenverehrung entwickelte. Das Sujet kam in Manuskripten schon im 13. und frühen 14. Jahrhundert auf und fand im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit mit der Zunahme der Annenverehrung immer größere Beachtung. Erst im Barock jedoch gewann das Thema allgemeine Popularität, die sich bis in das 19. Jahrhundert hielt. In der Zeit um 1500, in der der Annenkult seinen Höhepunkt erlebte, war die Unterweisung Mariens im Vergleich zu der weitaus beliebteren und häufiger vorkommenden Darstellung der Annaselbdritt noch ein seltenes Bildthema.

 

In der Ausstellung steht die bislang eher als vereinzelt geltende Skulptur aus der Sammlung Ludwig im Zentrum. Um diese Figur werden andere Unterweisungen Mariens gruppiert, das spätere Leben der erwachsenen Maria beleuchtet sowie weitere bedeutende Bildmotive aus der Annenverehrung gezeigt.

Vernissage: Samstag, 18. Mai 2019 um 19 Uhr

HOLLYWOOD ICONS

Greta Garbo, Humphrey Bogart, Alfred Hitchcock & Co. Photographs from the John Kobal Foundation

19.05.2019 bis 15.09.2019

 

Marlene Dietrich, Joan Crawford oder Clark Gable – sie und viele andere sind bis heute Ikonen Hollywoods. Die Filmindustrie der 1920er bis 1950er Jahre erschafft große Stars und vermarktet sie gekonnt. Noch heute kennt jeder die Aufnahmen von Audrey Hepburn zu Frühstück bei Tiffany oder von Marlon Brando in Der Wilde.

 

Neben den einflussreichen Stars und berühmten Regisseuren konzentriert sich die Ausstellung auf die Porträt- und Standbildfotografen, die unbemerkt im Hintergrund arbeiten. Ihre Werke sind essentiell für die Erschaffung eines Starimages und für die Bewerbung der Kinofilme. Ihre Millionen von Aufnahmen verbreiten jenen Stil, der seither Sinnbild Hollywoods ist.

 

Ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern von Judy Garland bis Fred Astaire, von James Dean bis Elizabeth Taylor, bei dem Hollywood in über 200 Fotografien lebendig wird. Präsentiert durch die John Kobal Foundation in Zusammenarbeit mit Terra Esplêndida.

Vernissage: Samstag, 21. September 2019 um 19 Uhr

Der Struwwelpeter

Zappel-Philipp, Paulinchen und Hanns Guck-in-die-Luft zwischen Faszination und Kinderschreck von 1844 bis heute

22.09.2019 bis 12.01.2020

 

„Sieh einmal hier steht er, Pfui! der Struwwelpeter!“. Viele Kinder sind mit diesem Satz, der die Geschichte vom Struwwelpeter einleitet, groß geworden. 1844 erfindet der Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann nicht nur die Geschichte vom Jungen, der sich weder Haare noch Nägel schneiden lässt, sondern erdenkt zahlreiche weitere Figuren in diesem Stil. Neben Hanns Guck-in-die-Luft prägt auch der Zappelphilipp bis heute den deutschen Sprachgebrauch. Mit seinem erzählenden Bilderbuch erschafft Hoffmann ein Werk, welches geschätzt, aber auch kritisiert wird und seine Leser bis heute fasziniert und zugleich erschaudern lässt.

 

Das Bild, das Heinrich Hoffmann vom Struwwelpeter erschaffen hat, wird bis heute adaptiert und inspiriert seit über 150 Jahren andere Künstler zu neuen und veränderten Varianten dieses Klassikers. In der Ausstellung treffen frühe Zeichnungen auf aktuelle Struwwelpetriaden und verdeutlichen die Bandbreite und Aktualität des Themas.

 

Die LUDWIGGALERIE widmet damit erneut einem bedeutenden Bestandteil deutscher Bilderbuch- und Illustrationsgeschichte eine umfangreiche Schau.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sonntag, 10. März 2019, 15 Uhr

OB-ART 2019

Der Arbeitskreis Oberhausener Künstler stellt aus

10.03.2019 bis 02.06.2019

 

„Wer interessieren will, muss provozieren.“

 

Einige der 42 Mitglieder des Arbeitskreises Oberhausener Künstler, die mit ihren Werken bei der Ausstellung „OB-ART 2019“ in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen vertreten sind, haben sich dieses Motto auf die Fahnen geschrieben.

 

Ob nun der augenzwinkernde Verweis auf das Autokennzeichen der Stadt oder die parallel im Großen Schloss stattfindende „BRITISH POP ART“ Ausstellung – viele Wege führen die in Oberhausen und der näheren Umgebung arbeitenden Schöpfer von Malerei, Fotografie, Installationen und Skulpturen, digital oder dreidimensional, zur „OB-ART 2019“ und sie lassen Inspiration Wirklichkeit werden.

 

Da wird der Brexit thematisiert oder der rücksichtslose Umgang mit unserer Erde. Der Spagat zwischen Kunst und Kommerz wird persifliert sowie das Kohle machen mit der Kohle, aber auch Privates und Abstraktes. Es finden sich immer wieder neue Formen und Farben, die die Netzhaut der Besucher kitzeln und das Hirn stimulieren.

Vernissage: Sonntag, 16. Juni 2019, 12 Uhr

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

Stefan Kaluza. Im Kabinett: Liny Lan

16.06.2019 bis 22.09.2018

 

Vernissage: Sonntag, 29. September 2019, 15 Uhr

Simon Schwartz – Geschichtsbilder. Comics & Graphic Novels

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Erfurt

29.09.2019 bis 19.01.2020

 

Kontakt

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