Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Samstag, 12. September 2020 um 19 Uhr

Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe

Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler

13.09.2020 bis 10.01.2021

 

Otfried Preußler (1923–2013) zählt zu den bedeutendsten und prägendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben den fantastischen und märchenhaften Geschichten, die er gekonnt zu erzählen weiß, sind es die markanten Illustrationen, die sich in das kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben haben. Das kleine Gespenst, das bei Tageslicht schwarz wird, die einhundertsiebenundzwanzig Jahre junge Hexe und der am Mühlenweiher lebende kleine Wassermann haben bis heute Einzug in viele Kinderzimmer gehalten.

 

Verschiedene Zeichnerinnen und Zeichner haben den Figuren ihr charakteristisches und unverwechselbares Aussehen gegeben. Besonders bekannt sind die Illustrationen von Franz Josef Tripp, der dem Räuber Hotzenplotz sein markantes Äußeres verlieh. In der Ausstellung finden auch Preußlers kuriose Wortneuschöpfungen Beachtung. Muhme Rumpumpel, Hörbe und sein Freund Zwottel zeichnen sich durch ihren sprachlich wie bildlich hohen Wiedererkennungswert aus. Preußlers Adaption der sorbischen Sage Krabat wurde 2008 erfolgreich verfilmt und ist nur ein Beispiel für die gelungene Übertragung seiner Geschichten in andere Medien.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Die Eröffnungsveranstaltung muss leider ausfallen

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

PARALLEL - Dieter Nuhr, Ferne und Dauer. Im Kabinett: Bahar Batvand, Akzidenz

21.06.2020 bis 13.09.2020

 

Dieter Nuhr arbeitet als Künstler auf verschiedenen Plattformen: Er ist Satiriker, Autor und bildender Künstler. Nach einem Kunststudium mit Schwerpunkt Malerei widmet er sich heute der konzeptuellen Fotografie. Reisend erkundet er die Welt, dokumentiert abseitige Welten, verwandelt sie in Bilder und schafft so ein Archiv unbeachteter Orte und Dinge. Seine detaillierten Beobachtungen mit der Kamera machen Gegenstände sichtbar, die meist eher ungesehen bleiben. Nuhrs Werke sind zwar im technischen Sinne Fotografien, wirken aber in erster Linie malerisch. Der oft auf den ersten Blick wenig bildwürdig erscheinende Bildgegenstand erfährt durch seine Erhebung zum Motiv eine neue, würdevolle Existenz.

 

 

Bahar Batvand ist gebürtige Iranerin und hat an der Freien Islamischen Universität Teheran Malerei studiert. Nach ihrer Einreise nach Deutschland im Jahr 2000 begann sie ein Bühnenbild-Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie als Meisterschülerin bei Prof. Karl Kneidl abschloss. In den Werken Batvands steht das Material wie ausrangierte Möbelstücke und Schrottteile und dessen immanente Beschaffenheit im Mittelpunkt. Sie bricht die Oberflächen der Gegenstände auf, setzt sie der Witterung aus und etabliert auf diese Weise eine neue Substanz, einen neuen Inhalt.

Vernissage: Sonntag, 27. September 2020, 11 Uhr

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Strukturwandel 1847 – 2006, eine Ausstellung des Stadtarchivs Oberhausen

27.09.2020 bis 17.01.2021

 

Die Schließung der Zeche Concordia in den Jahren 1967/68 markiert den Einbruch des Strukturwandels in Alltag und Bewusstsein der Oberhausener Stadtbevölkerung. Wirtschaftlicher und sozialer Wandel bestimmten jedoch die gesamte Stadtgeschichte seit der Erschließung der Lipperheide durch die Eisenbahn im Jahre 1847 bis heute. Die Wirtschaftsgeschichte begreift den globalen Wandel seit 1750 – von der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft über das Industriezeitalter bis in die Dienstleistungsgesellschaft – als einen einzigen Vorgang, den Strukturwandel.

 

In besonderer Weise prägen zwei Epochen erlebter Aufbrüche Oberhausen. Im „Strukturwandel 1.0“ von 1896 bis 1934 veränderte die Innenstadt ihr Gesicht. An die Stelle der Industrie am heutigen Friedensplatz traten öffentliche und private Dienstleistungen, als Motoren für Lebensqualität in der Industriegroßstadt. Im „Strukturwandel 2.0“, erhielt die Stadt mit Freizeit und Dienstleistungen in der Neuen Mitte Oberhausen ein neues wirtschaftliches Fundament. Zeitgleich wandelte sich die Identität der Menschen der Stadt. Aus der „Wiege der Ruhrindustrie“ wurde die „Tourismus-Hauptstadt des Ruhrgebiets“.

 

Die Ausstellung des Stadtarchivs zeigt mit Fotos, Karten, Zeitungen und weiterem Schriftgut, aber auch mit Filmen und Interviews eindrucksvoll die Veränderungen im Stadtbild, aber auch im Empfinden der zeitgenössischen Bevölkerung. Ein spannender Blick in die Geschichte der Stadt Oberhausen erwartet Sie.

Kontakt

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