Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Samstag, 26. Juni 2021 um 19 Uhr

Museum Under Construction

Willkommen auf der Kunstbaustelle!

27.06.2021 bis 29.08.2021

 

Wegen Sanierungsarbeiten schließt die LUDWIGGALERIE über den Sommer:

 

Großes Schloss: 31. Mai bis 26. September 2021

 

Kleines Schloss: 31. Mai bis 31. Juli 2021

 

Wenn das Museum geschlossen ist, wandert die Kunst auf den Innenhof – und die BesucherInnen kommen mit!

 

Neun Wochen lang gibt es ein ganz besonderes Special für alle: Kunst umsonst und draußen, zum Genießen, zum Mitmachen, zum Anschauen.

 

Den Rahmen schafft die facettenreiche Installation der PriseSalz Crew. Großformatige Malereien von Ursula Meyer hüllen die LUDWIGGALERIE in neue Gewänder und die Wunschmaschine von AaronSt. lädt zum Träumen, Wünschen, Hoffen und Staunen ein. Außergewöhnliche Sitzgelegenheiten erschaffen einen Ort zum Verweilen und Themenhütten wollen erweckt werden.

 

Zusätzlich begleitet ein umfangreiches Programm immer dienstags, mittwochs und freitags die BesucherInnen durch die MUC-Wochen: frei nach unseren Lieblingsthemen Comic, Pop Art, Fotografie und Landmarkenkunst widmen wir jedem dieser vier Bereiche zwei Wochen Spielzeit auf dem Innenhof! Ob Künstler-Talks oder Vorträge am Artist_Tuesday, Mitmach-Angebote am Workshop_Wednesday oder Longdrink und Liegestuhl am Lounge_Friday – freuen Sie sich jetzt schon auf die unterschiedlichsten Künstler und erleben Sie, wie der Innenhof des Museums innerhalb weniger Wochen selbst zum Kunstwerk wird.

 

Der Museumsshop ist während der Umbauarbeiten geöffnet!

Vernissage: Samstag, 2. Oktober 2021 um 19 Uhr

UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus!

Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix

03.10.2021 bis 16.01.2022

 

ComiczeichnerInnen aus dem deutschsprachigen Raum öffnen ihre Schubladen und gewähren Einblick in bisher ungesehenes und unveröffentlichtes Material!

 

Dabei treffen NewcomerInnen auf namhafte und berühmte ZeichnerInnen und verdeutlichen: Sie alle haben Projekte, die bisher unvollendet geblieben sind, vom Verlag abgelehnt oder aus anderen Gründen nie fertiggestellt wurden. Ein Großteil der bisher ungesehenen ambitionierten Projekte sind frei entstandene Zeichnungen und Geschichten, die aufgrund ihrer Ungebundenheit von Auftraggebern die Handschrift des jeweiligen Künstlers in hohem Maße veranschaulichen. Zugleich ergibt sich in dieser Zusammenstellung ungesehener Arbeiten aus unterschiedlichen Comicgenres, Zeichenstilen und Strömungen ein aufschlussreicher Überblick über die deutsche Comicgeschichte. Bedeutende AkteurInnen aus der aktuellen Comicszene treffen in dieser Konstellation erstmals aufeinander und verdeutlichen die Vielschichtigkeit, Innovation und den Einfluss der ZeichnerInnen und ihrer Werke.

Vernissage: Sonntag, 26. September 2021 um 15 Uhr

Der Schmerz des Vaters? – die trinitarische Pietà zwischen Gotik und Barock

Zu einer Skulptur aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig

26.09.2021 bis 09.01.2022

 

Ausgangspunkt für die thematische Einraum-Schau zur sogenannten "Notgottes", die anschließend auch im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen gezeigt wird, sind fünf spätmittelalterliche Skulpturen aus dem Aachener Museum. Unter diesen befindet sich ein mittel- bzw. süddeutsches Stück aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig, das mit der großen Stiftung 1977 in die städtische Sammlung übergegangen ist. Erstmals wird diese Skulptur in den Mittelpunkt gerückt und in ihrem ikonografischen Kontext diskutiert. Mit dem erst 1936 in die Kunstgeschichte eingeführten Begriff der "Notgottes" ist das Bild Gottvaters gemeint, der den Leichnam seines Sohnes bzw. den lebend-toten Schmerzensmann dem Betrachter präsentiert. Zu diesem Bildtypus gehört thematisch auch die Geisttaube, die sich jedoch bei etlichen Bildwerken nicht erhalten hat. Nicht selten findet sich für dieses Bildmotiv auch der Begriff des Gnadenstuhls sowie bisweilen auch der "Compassio patris", Erbarmen bzw. Schmerz des Vaters.

 

Das trinitarische Motiv in Gestalt der sogenannten "Notgottes" ist im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit häufig in Skulptur und Malerei, aber auch in der Grafik anzutreffen. Neben vereinzelten älteren Publikationen beziehen sich die wenigen neueren Untersuchungen auf die Anfänge dieses Motivs um 1400 und in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Eine umfassendere Darstellung, die die Zeit der größten Verbreitung um 1500 einschließt, fehlt bislang. Auch hat es noch keine Ausstellung zu dieser Thematik gegeben. In dem wissenschaftlichen Essay !Das Bild der Sancta Trinitas mit dem geopferten Erlöser - Passionsmystik und Sakramentskult" von Dr. Dagmar Preising wird die Geschichte der sogenannten "Notgottes" in Malerei, Skulptur und Grafik vom späten Mittelalter bis zu Reformation und Gegenreformation nachgezeichnet. Die verschiedenen Ausprägungen werden dabei nach Typen klassifiziert. Darüber hinaus gilt es, den ikonografischen und funktionalen Kontext der Notgottes-Darstellungen heraus zu stellen. Passionsmystik und Sakramentskult bilden den kulturhistorischen Rahmen für die Entstehung und Verbreitung dieser Ikonografie. Zudem werden verwandte Bildtypen, wie die Engelspietà und der Gnadenstuhl in Gestalt Gottvaters mit Christus am Kreuz diskutiert. Um die Skulptur, die das Zentrum bildet, werden andere sogenannte "Notgottes-Darstellungen" sowie Stücke mit eng verwandten Bildsujets gruppiert, die die Aktualität dieses Themas von der Gotik bis zum Barock verdeutlichen.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sonntag, 8. August 2021 um 12 Uhr

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

PARALLEL – Ins Grüne, ins Blaue, ins Schwarze Benjamin Nachtwey / Klaus Sievers Malerei - Zeichnung - Wortarbeiten

08.08.2021 bis 26.09.2021

 

Der Kunstverein Oberhausen e. V. stellt in seiner Projektreihe „PARALLEL“ KLAUS SIEVERS in der Panoramagalerie und im Kabinett den Künstler BENJAMIN NACHTWEY vor. Das Projekt „PARALLEL“ des Kunstvereins Oberhausen zeigt im Sommer jeden Jahres namhafte Künstlerinnen und Künstler der zeitgenössischen Kunst, die akzentuiert und reduziert auf eine Auswahl von Schlüsselwerken ist.

 

KLAUS SIEVERS

 

Klaus Sievers ist nach seinem Lehrauftrag (2010–2012) in den Fachbereichen Zeichnung/Druckgrafik heute für die Entwicklung und Koordination von Projekten der kulturellen Bildung im Auftrag des Kulturamtes Düsseldorf tätig. Konträr zu seinen literarischen Arbeiten, die teils lustig, teils sarkastisch sind und ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben, bietet er abwechslungsreiche Malerei mit düsteren wie aussagekräftigen Zeichnungen an. Ermutigung auf Button: „alles wird gut“, oder „wir regeln das auf meine Art“.

 

BENJAMIN NACHTWEY

 

Benjamin Nachtwey behandelt in seiner Malerei der letzten Jahre neben Stadt, Autobahn und Industrielandschaften auch das Thema der „grünen“ Landschaft. In den umfangreichen Serien mit sowohl klein, als auch großformatigen Bildern und zahlreichen Studien, die im Atelier oder auch direkt vor Ort entstehen, bezieht er sich auf die begeh- und erfahrbare Welt, wie sie quasi vor unseren Füßen liegt. Seine Begeisterung und seine Verwobenheit mit den Sujets sind in jedem Fall immer spürbar. Das Erproben verschiedener Texturen spielt dabei eine wichtige Rolle.

WOW! – Made in OB

Der ARBEITSKREIS OBERHAUSENER KÜNSTLER zu Gast in der LUDWIGGALERIE

10.10.2021 bis 09.01.2022

 

Kontakt

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46

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