Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Samstag, 17. September 2022, 19 Uhr

Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe

Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler

18.09.2022 bis 15.01.2023

 

Otfried Preußler (1923–2013) zählt zu den bedeutendsten und prägendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben den fantastischen und märchenhaften Geschichten, die er gekonnt zu erzählen weiß, sind es die markanten Illustrationen, die sich in das kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben haben. Das kleine Gespenst, das bei Tageslicht schwarz wird, die einhundertsiebenundzwanzig Jahre junge Hexe und der am Mühlenweiher lebende kleine Wassermann haben bis heute Einzug in viele Kinderzimmer gehalten. Verschiedene Zeichnerinnen und Zeichner haben den Figuren ihr charakteristisches und unverwechselbares Aussehen gegeben. Besonders bekannt sind die Illustrationen von F. J. Tripp, der dem Räuber Hotzenplotz sein markantes Äußeres verlieh.

 

In der Ausstellung finden auch Preußlers kuriose Wortneuschöpfungen Beachtung. Muhme Rumpumpel, Hörbe und sein Freund Zwottel zeichnen sich durch ihren sprachlich wie bildlich hohen Wiedererkennungswert aus. Preußlers Adaption der sorbischen Sage Krabat wurde 2008 erfolgreich verfilmt und ist nur ein Beispiel für die gelungene Übertragung seiner Geschichten in andere Medien.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sonntag, 23. Oktober 2022, 11 Uhr

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Strukturwandel 1847–2040. Eine Ausstellung des Stadtarchivs Oberhausen

23.10.2022 bis 22.01.2023

 

Die Schließung der Zeche Concordia in den Jahren 1967/68 markiert den Einbruch des Strukturwandels in Alltag und Bewusstsein der Oberhausener Stadtbevölkerung. Wirtschaftlicher und sozialer Wandel bestimmten jedoch seit der Erschließung der Lipperheide durch die Eisenbahn im Jahre 1847 bis heute die gesamte Stadtgeschichte. Und auch die Wirtschaftsgeschichte begreift den globalen Wandel seit 1750 – von der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft über das Industriezeitalter bis in die Dienstleistungsgesellschaft – als einen einzigen Vorgang, den Strukturwandel.

 

In besonderer Weise prägen zwei Epochen erlebter Aufbrüche Oberhausen. Im „Strukturwandel 1.0“ von 1896 bis 1934 veränderte die Innenstadt ihr Gesicht. An die Stelle der Industrie am heutigen Friedensplatz traten öffentliche und private Dienstleistungen, als Motoren für Lebensqualität und zentrale Bedeutung in der Industriegroßstadt. Im „Strukturwandel 2.0“, erhielt die Stadt mit Freizeit und Dienstleistungen in der Neuen Mitte Oberhausen ein neues wirtschaftliches Fundament. Zeitgleich wandelte sich das Selbstbild der Stadt. Aus der „Wiege der Ruhrindustrie“ wurde die „Tourismus-Hauptstadt des Ruhrgebiets“.

 

Die Ausstellung des Stadtarchivs zeigt mit Fotos, Karten, Zeitungen und weiterem Schriftgut, aber auch mit Filmen und Interviews eindrucksvoll die Veränderungen im Stadtbild und im Empfinden der zeitgenössischen Bevölkerung – ein spannender Blick in die Geschichte der Stadt Oberhausen.

Kontakt

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Konrad-Adenauer-Allee 46

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