Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Samstag, 2. Oktober 2021 um 19 Uhr

UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus!

Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix

03.10.2021 bis 16.01.2022

 

ComiczeichnerInnen aus dem deutschsprachigen Raum öffnen ihre Schubladen und gewähren Einblick in bisher ungesehenes und unveröffentlichtes Material!

 

Dabei treffen NewcomerInnen auf namhafte und berühmte ZeichnerInnen und verdeutlichen: Sie alle haben Projekte, die bisher unvollendet geblieben sind, vom Verlag abgelehnt oder aus anderen Gründen nie fertiggestellt wurden. Ein Großteil der bisher ungesehenen ambitionierten Projekte sind frei entstandene Zeichnungen und Geschichten, die aufgrund ihrer Ungebundenheit von Auftraggebern die Handschrift des jeweiligen Künstlers in hohem Maße veranschaulichen. Zugleich ergibt sich in dieser Zusammenstellung ungesehener Arbeiten aus unterschiedlichen Comicgenres, Zeichenstilen und Strömungen ein aufschlussreicher Überblick über die deutsche Comicgeschichte. Bedeutende AkteurInnen aus der aktuellen Comicszene treffen in dieser Konstellation erstmals aufeinander und verdeutlichen die Vielschichtigkeit, Innovation und den Einfluss der ZeichnerInnen und ihrer Werke.

Vernissage: Sonntag, 26. September 2021 um 11 Uhr

Der Schmerz des Vaters? – Die trinitarische Pietà zwischen Gotik und Barock

Zu einer Skulptur aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig

26.09.2021 bis 09.01.2022

 

Ausgangspunkt für die thematische Einraum-Schau zur sogenannten "Notgottes", die anschließend auch im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen gezeigt wird, sind fünf spätmittelalterliche Skulpturen aus dem Aachener Museum. Unter diesen befindet sich ein mittel- bzw. süddeutsches Stück aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig, das mit der großen Stiftung 1977 in die städtische Sammlung übergegangen ist. Erstmals wird diese Skulptur in den Mittelpunkt gerückt und in ihrem ikonografischen Kontext diskutiert. Mit dem erst 1936 in die Kunstgeschichte eingeführten Begriff der "Notgottes" ist das Bild Gottvaters gemeint, der den Leichnam seines Sohnes bzw. den lebend-toten Schmerzensmann dem Betrachter präsentiert. Zu diesem Bildtypus gehört thematisch auch die Geisttaube, die sich jedoch bei etlichen Bildwerken nicht erhalten hat. Nicht selten findet sich für dieses Bildmotiv auch der Begriff des Gnadenstuhls sowie bisweilen auch der "Compassio patris", Erbarmen bzw. Schmerz des Vaters.

 

Das trinitarische Motiv in Gestalt der sogenannten "Notgottes" ist im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit häufig in Skulptur und Malerei, aber auch in der Grafik anzutreffen. Neben vereinzelten älteren Publikationen beziehen sich die wenigen neueren Untersuchungen auf die Anfänge dieses Motivs um 1400 und in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Eine umfassendere Darstellung, die die Zeit der größten Verbreitung um 1500 einschließt, fehlt bislang. Auch hat es noch keine Ausstellung zu dieser Thematik gegeben. In dem wissenschaftlichen Essay! Das Bild der Sancta Trinitas mit dem geopferten Erlöser - Passionsmystik und Sakramentskult" von Dr. Dagmar Preising wird die Geschichte der sogenannten "Notgottes" in Malerei, Skulptur und Grafik vom späten Mittelalter bis zu Reformation und Gegenreformation nachgezeichnet. Die verschiedenen Ausprägungen werden dabei nach Typen klassifiziert. Darüber hinaus gilt es, den ikonografischen und funktionalen Kontext der Notgottes-Darstellungen heraus zu stellen. Passionsmystik und Sakramentskult bilden den kulturhistorischen Rahmen für die Entstehung und Verbreitung dieser Ikonografie. Zudem werden verwandte Bildtypen, wie die Engelspietà und der Gnadenstuhl in Gestalt Gottvaters mit Christus am Kreuz diskutiert. Um die Skulptur, die das Zentrum bildet, werden andere sogenannte "Notgottes-Darstellungen" sowie Stücke mit eng verwandten Bildsujets gruppiert, die die Aktualität dieses Themas von der Gotik bis zum Barock verdeutlichen.

Vernissage: Samstag, 22. Januar 2022 um 19 Uhr

ART SOUND VINYL

Coverdesign von New Orleans bis Woodstock & Eckart Sackmann: VINYL! Die Comic-Cover

23.01.2021 bis 08.05.2022

 

1940 veröffentlicht Columbia Records die erste Schallplatte mit einem Cover des jungen Artdirector Alex Steinweiss: Mit Smash Song Hits von Rodgers & Hart beginnt eine neue Ära für die gerade aufkeimenden Grafikabteilungen der Plattenlabel. 30 x 30 cm Platz für ein Kunstwerk, das Millionen von Menschen mit nach Hause nehmen können – und um Aufmerksamkeit zu erregen. Ob Blue Note-Hülle von Reid Miles und Francis Wolff, Andy Warhols Cover für Count Basie and His Orchestra oder Klaus Voormanns Serie zu den Pioneers of Jazz – die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Covergestaltung von den 1940er Jahren mit den Größen des Jazz über die Rock- und Pop-Bewegung bis in die 1960er hinein. Erstmals präsentiert die LUDWIGGALERIE eine komplette Schau, die die kunstvolle Verpackung der schwarzen Scheibe in den Mittelpunkt stellt. Ganz dem Schwerpunkt der LUDWIGGALERIE entsprechend widmet sich ein gesonderter Bereich dem Thema Plattencover und Comic. Eckart Sackmann, Verleger und Comicexperte, zeigt Werke seiner Sammlung, die die Verbindung zwischen Musikmedium und zeichnerischen Arbeiten erkunden. Diese Sparte, die eigentlich erst mit den Autorencomics der 1970er Jahre beginnt, bildet einen eigenen Kosmos. Purple haze all in my brain, lately things don‘t seem the same…

Vernissage: Samstag, 14. Mai 2022 um 19 Uhr

Fotografin unter Musikern

LINDA McCARTNEY - The Sixties and more

15.05.2022 bis 11.09.2022

 

Als die Amerikanerin Linda Eastman Mitte der 1960er Jahre zu fotografieren beginnt, gerät sie unmittelbar in die Szene des Rock’n’Roll. Eine Presseeinladung öffnet ihr die Tür zu einer Promotionparty der Rolling Stones an Bord der SS Sea Panther auf dem Hudson River. Hier beginnt ihre ungewöhnliche Karriere. „Es waren die Zeiten, als Jimi Hendrix aus heiterem Himmel in mein Apartment geschneit kam und ich mit Jim Morrison in Chinatown zum Essen ging. Einmal kaufte ich mit Janis Joplin Erdnussbutter für ein mitternächtliches Festmahl, ein andermal kurvte ich mit Jackson Browne mit der U-Bahn durch die Stadt.“ Außerdem trifft sie die Beatles und damit ihren späteren Ehemann Paul. Die Ausstellung zeigt mit den Fotos aus den Sixties eindringliche Momente dieser intensiven musikalischen Ära. Ergänzt wird ihr Schaffen durch die Roadworks und die experimentellen Sunprints. Zusätzlich bietet eine eigenständige Präsentation von Plattencovern mit ihren besonderen Gestaltungen einen ergänzenden Einblick in die Zeit von Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Ina Brockmann und Peter Reichelt.

Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe

Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler

19.09.2022 bis 15.01.2023

 

Otfried Preußler (1923–2013) zählt zu den bedeutendsten und prägendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben den fantastischen und märchenhaften Geschichten, die er gekonnt zu erzählen weiß, sind es die markanten Illustrationen, die sich in das kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben haben. Das kleine Gespenst, das bei Tageslicht schwarz wird, die einhundertsiebenundzwanzig Jahre junge Hexe und der am Mühlenweiher lebende kleine Wassermann haben bis heute Einzug in viele Kinderzimmer gehalten. Verschiedene Zeichnerinnen und Zeichner haben den Figuren ihr charakteristisches und unverwechselbares Aussehen gegeben. Besonders bekannt sind die Illustrationen von F. J. Tripp, der dem Räuber Hotzenplotz sein markantes Äußeres verlieh. In der Ausstellung finden auch Preußlers kuriose Wortneuschöpfungen Beachtung. Muhme Rumpumpel, Hörbe und sein Freund Zwottel zeichnen sich durch ihren sprachlich wie bildlich hohen Wiedererkennungswert aus. Preußlers Adaption der sorbischen Sage Krabat wurde 2008 erfolgreich verfilmt und ist nur ein Beispiel für die gelungene Übertragung seiner Geschichten in andere Medien.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sonntag, 10. Oktober 2021 um 14 Uhr

WOW! – Made in OB

Der ARBEITSKREIS OBERHAUSENER KÜNSTLER zu Gast in der LUDWIGGALERIE

10.10.2021 bis 09.01.2022

 

Unter diesem Titel präsentieren Oberhausener Kunstschaffende ihre Arbeiten im Kleinen Schloss der Ludwiggalerie. Der Arbeitskreis Oberhausener Künstler (AOK) setzt mit dieser Ausstellung eine erfolgreiche Tradition fort – alle 2 Jahre gibt die LUDWIGGALERIE dem Arbeitskreis die Möglichkeit, das künstlerische Werk Oberhausener Kreativer in seinen Räumen zu präsentieren, so auch 2021.

 

Zahlreiche Künstler:innen, die in Oberhausen und den angrenzenden Städten arbeiten bzw. wohnen haben sich im Frühjahr beworben, eine Jury hat hieraus 45 Teilnehmer:innen ausgewählt. Diese präsentieren nunmehr mit Malerei, Fotografie, Objektarbeiten, Skulpturen und Video eine breite Palette künstlerischen Schaffens in der Region. Alle ausgewählten Arbeiten sind in den Jahren 2019 – 2021 entstanden.

 

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein begleitendes Rahmenprogramm. Künstler:innen des Arbeitskreises präsentieren sich an 5 Terminen parallel zur Ausstellung in Performance, Künstlergespräch, Kurzfilmbeiträgen und Musique Expérimentale.

Manfred Vollmer – Ausgelöst

Fotografien von 1968 bis heute

06.02.2022 bis 15.05.2022

 

55 Jahre Städtische Malschule Oberhausen

22.05.2022 bis 03.06.2022

 

PARALLEL - der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

10.06.2022 bis 16.10.2022

 

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Strukturwandel 1847–2006. Eine Ausstellung des Stadtarchivs Oberhausen

23.10.2022 bis 22.01.2023

 

Kontakt

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