Großes Schloss (Vorschau)



Vernissage: Saturday 21 September 2019, 7 p.m.

The Struwwelpeter

Fridget-Philipp, Paulinchen and Johnny Head-in-Air between fascination and bugbear from 1844 until today

22.09.2019 bis 12.01.2020

 

Just look who is standing here, ugh the Struwwelpeter! Many children have grown up with this sentence introducing the story of the Struwwelpeter. In 1844, the psychiatrist Dr. Heinrich Hoffmann invents not only the story of the boy who does not let his hair nor his nails cut but also several other characters of this kind. Johnny Head-in-Air as well as the fidget are some of them that still have its impact on the German language usage until today. With his storytelling picture book Hoffmann creates a work which people appreciate but also criticize. It both fascinates and shudders readers until today.

 

The concept of the Struwwelpeter that Heinrich Hoffmann has created is adapted until today. For more than 150 years it inspires other artists to develop new variations of this classic. This exhibition in particular combines early drawings with current Struwwelpeter publications thereby stressing the wide range and topicality of this subject.

 

Once again, the LUDWIGGALERIE dedicates an extensive exhibition to an essential part of German picture book and illustration history.

Vernissage: Samstag, 18. Januar 2020 um 19 Uhr

Fotografin unter Musikern

Linda McCartney – The Sixties and more

19.01.2020 bis 03.05.2020

 

Als die Amerikanerin Linda Eastman Mitte der 1960er Jahre zu fotografieren beginnt, gerät sie unmittelbar in die Szene des Rock‘n‘Roll. Eine Presseeinladung öffnet ihr die Türen zu einer Promotionparty der Rolling Stones auf der SS Sea Panther auf dem Hudson River. Hier beginnt ihre ungewöhnliche Karriere: „Es waren die Zeiten, als Jimi Hendrix aus heiterem Himmel in mein Apartment geschneit kam und ich mit Jim Morrison in Chinatown zum Essen ging. Einmal kaufte ich mit Janis Joplin Erdnussbutter für ein mitternächtliches Festmahl, ein andermal kurvte ich mit Jackson Browne mit der U-Bahn durch die Stadt.“ Außerdem trifft sie die Beatles und damit ihren späteren Ehemann Paul.

 

Die Ausstellung zeigt mit den Fotos aus den Sixties eindringliche Momente dieser intensiven musikalischen Ära. Ergänzt wird ihr Schaffen durch die Roadworks und die experimentellen Sunprints.

 

Zusätzlich bietet eine eigenständige Präsentation von Plattencovern mit ihren besonderen Gestaltungen einen ergänzenden Einblick in die Zeit von Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll.

Vernissage: Samstag, 9. Mai 2020 um 19 Uhr

Rudolf Holtappel - Die Zukunft hat schon begonnen

Ruhrgebietschronist, Theaterdokumentarist, Warenhausfotograf - Eine fotografische Werkschau von 1950-2013

10.05.2020 bis 06.09.2020

 

„Grau – nur dreimal im Jahr eine klare Sicht“ so beschreibt Holtappel das Ruhrgebiet und fotografiert weiße Wäsche vor rauchenden Schloten, inszenierte Dramen auf Theaterbühnen und konsumierende Menschen im Warenhaus. Landschaftsaufnahmen, Architektur- und Städteportraits entstehen für zahlreiche Bildbände. Abgebildet werden die Industrie und der Mensch bei der Arbeit oder in seiner Freizeit. Neben Momentaufnahmen mit präziser Beobachtung, zeigen seine Bilder Inszenierungen bei der Studiofotografie von Objekten zu Werbezwecken ober aber bei der Bühnenfotografie und den Künstlerportraits. Über Jahre hinweg arbeitet er für Henkel und Karstadt und prägt durch sein fotografisches Werk die Darstellung der Unternehmen entscheidend mit. Unter den weiteren Auftraggebern finden sich der WDR, die WAZ oder Bull General Electric. Zahlreiche Fotografien werden von Holtappel mit Titeln versehen, die zum Schmunzeln anregen, wie „Die Zukunft hat schon begonnen“. Seine Titel sind skurril und experimentell, wie auch sein Umgang mit alten Edeldruckverfahren (Bromöldrucke, Cyanotypien und Salzprints) oder mit Kameramaterial von „Gabys Minolta“.

 

Erstmalig ermöglicht die Werkschau einen umfassenden Einblick in die Vielfalt von Rudolf Holtappels (1923-2013) Schaffen. Über 50 Jahre lang nennt Holtappel Oberhausen seine Heimat. Seit 2017 wird der Nachlass in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen bewahrt. Ausgangspunkt der Ausstellung bildet sein chronologisches Archiv bestehend aus etwa 360.000 Negativen in schwarz-weiß und Farbe.

Vernissage: Samstag, 12. September 2020 um 19 Uhr

Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe

Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler

13.09.2020 bis 10.01.2021

 

Otfried Preußler (1923–2013) zählt zu den bedeutendsten und prägendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben den fantastischen und märchenhaften Geschichten, die er gekonnt zu erzählen weiß, sind es die markanten Illustrationen, die sich in das kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben haben. Das kleine Gespenst, das bei Tageslicht schwarz wird, die einhundertsiebenundzwanzig Jahre junge Hexe und der am Mühlenweiher lebende kleine Wassermann haben bis heute Einzug in viele Kinderzimmer gehalten.

 

Verschiedene Zeichnerinnen und Zeichner haben den Figuren ihr charakteristisches und unverwechselbares Aussehen gegeben. Besonders bekannt sind die Illustrationen von Franz Josef Tripp, der dem Räuber Hotzenplotz sein markantes Äußeres verlieh. In der Ausstellung finden auch Preußlers kuriose Wortneuschöpfungen Beachtung. Muhme Rumpumpel, Hörbe und sein Freund Zwottel zeichnen sich durch ihren sprachlich wie bildlich hohen Wiedererkennungswert aus. Preußlers Adaption der sorbischen Sage Krabat wurde 2008 erfolgreich verfilmt und ist nur ein Beispiel für die gelungene Übertragung seiner Geschichten in andere Medien.


Kleines Schloss (Vorschau)



Vernissage: Sunday, 29 September 2019, 3 p.m.

Simon Schwartz – Geschichtsbilder. Comics & Graphic Novels

In cooperation with the Kunstmuseum Erfurt

29.09.2019 bis 19.01.2020

 

Der Hamburger Zeichner Simon Schwartz ist mit seinem Debüt drüben!, der autobiografischen Erzählung der Ausreise seiner Eltern aus der DDR, bekannt geworden. In berührenden Bildern erzählt er in großer Dichte die emotionalen, wie die praktischen Probleme einer solchen Ausreise, die auch vor Brüchen in der eigenen Familie nicht Halt machen. Zum Teil aus der Perspektive des Kindes dargestellt, wird einfühlsam eine schwierige Lebensentscheidung geschildert. Mittlerweile hat Schwartz ein umfangreiches und breit angelegtes Œuvre geschaffen, das in dieser Ausstellung mit seinen verschiedenen Facetten vorgestellt wird.

 

Dabei zeigt sich, dass Schwartz zu den wichtigsten Zeichnern und Autoren seiner Generation gehört. Geschichten mit historischem Hintergrund, wie die umfangreichen Graphic Novels Packeis und IKON gehören ebenso zu seinen Spezialitäten wie das Erzählen auf einer Seite bei den Sammlungen in den Bänden Vita Obscura und Das Parlament. Immer begleiten intensive Recherchen seine Arbeit und seine GESCHICHTSBILDER werden nicht nur in eindringlicher Sprache, sondern vor allem in eindrücklichen Bildern erzählt. Schwartz ist ein Meister der Seitentektonik und findet für jede seiner Biografien die passende Aufteilung.

 

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Angermuseum in Erfurt – dem Geburtsort Simon Schwartz‘ – entstanden ist, stellt in der LUDWIGGALERIE erneut einen der renommierten deutschen Comic-Zeichner vor.

 

Die Ausstellung wird gefördert vom Freundeskreis der LUDWIGGALERIE. Kulturpartner ist WDR 3.

Vernissage: Sonntag, 2. Februar 2020, 15 Uhr

Jacques Tilly

Politik und Provokation – Karikaturen XXL

02.02.2020 bis 14.07.2020

 

Der Düsseldorfer Satiriker Jacques Tilly hat einen einzigartigen Weg gefunden seine – oft mit beißendem – Humor gespickten Beiträge zu Politik und Gesellschaft zu formulieren: Er baut sie dreidimensional in XXL. Ob Putin, Erdogan oder Trump, die Despoten, Demagogen und Diktatoren dieser Welt werden von Tilly mit großer Treffsicherheit entlarvt und entzaubert.

 

Wenn auch die Gedanken zunächst auf Papier in Scribbles und Zeichnungen geordnet werden, baut Tilly sie dann mit seinem Team zu riesigen Skulpturen, die zusätzlich auf Wagen bewegt und unter das Volk gebracht werden. Zunächst ist der Düsseldorfer Karneval der einzige (bis heute immer noch wichtigste) Ort, auf dem die Karikaturen im Megaformat durch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt fahren. Doch mittlerweile finden sich seine Wagen zu Greta Thunberg, Orbán/Kaczynski oder dem Brexit auch im Ausland. Die ganze Welt nimmt über das mediale Echo beachtlichen Anteil. Hier zeigt sich, dass Tillys Bilder eine allgemeinverständliche Sprache sprechen, die auch in Thailand oder in arabischen Staaten in der Lage ist, humorvoll auf die Missstände der Welt hinzuweisen.

 

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen stellt diesen wichtigen und einzigartigen Karikaturisten erstmals in einer Ausstellung vor. Dabei wird neben dem Entstehungsprozess von Idee und Umsetzung die Medienpräsenz als neue und internationale Verbreitung und Wirkung vorgestellt. Und natürlich seine Skulpturen – eben Karikaturen in XXL.

Vernissage: Sonntag, 21. Juni 2020, 12 Uhr

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

PARALLEL – Dieter Nuhr. Im Kabinett: Bahar Balvand

21.06.2020 bis 13.09.2019

 

Vernissage: Sonntag, 27. September 2020, 11 Uhr

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Strukturwandel 1847 – 2006, eine Ausstellung des Stadtarchivs Oberhausen

27.09.2020 bis 17.01.2021

 

Kontakt

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