Vorschau



Vernissage: Samstag, 20. Mai 2017, 19 Uhr

Finding the Unexpected
Sam Shaw
60 Jahre Fotografie

21. Mai bis 17. September 2017

 

Mit der Ausstellung Finding the Unexpected. SAM SHAW. 60 Jahre Fotografie widmet sich die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen einem der wichtigen amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. In einer umfangreichen und ausführlichen Präsentation werden die verschiedenen Fassetten des vielseitigen Werks des in New York geborenen Shaw beleuchtet. Ikonen wie Marilyn Monroe aus Das verflixte 7. Jahr – wer kennt den hochfliegenden Plisseerock nicht – sind ebenso zu sehen, wie seine einfallsreichen Künstlerporträts oder die Bildberichte zu Armut und Verbrechen.

 

Sam Shaws Karriere beginnt als Fotograf für das Collier`s-Magazin. Bekanntheit erlangt er mit der Reportage How America Lives, welche mannigfaltige Gesichter des amerikanischen Alltags der 1940er Jahre zeigt – fernab vom Glanz und Glamour seiner späteren Hollywoodaufnahmen. Die Porträts von Stars, Künstlern und Intellektuellen dieser Zeit füllen zahlreiche Titelseiten von Magazinen wie LIFE oder Look und bestimmen bis heute unser Bildgedächtnis.

 

Der Film ist das große Vorbild für seine Aufnahmen. So finden sich vielfach ungewöhnliche Blickwinkel, die an Kameraeinstellungen für Filmsequenzen erinnern. Das zusätzliche Interesse an Malerei zeigt sich nicht nur in Künstlerporträts, sondern auch in geradezu malerischen Aufnahmen durch Objektive mit langer Brennweite. Die Fotografien sind narrativ und häufig als Serie angelegt. Egal, ob er Sophia Loren an einem Drehtag begleitet oder Kinder beim Spielen mit der Kamera verfolgt. Viele Motive und Stadtlandschaften zeigen außerdem grafisches Interesse. Bei den Naturaufnahmen bevorzugt er frühe Abend- oder Morgenstunden mit tief stehender Sonne.

 

In Zusammenarbeit mit den Shaw Family Archives, New York ist in Oberhausen eine umfängliche Retrospektive mit etwa 230 Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. Neben den Klassikern sind thematische Schwerpunkte aus seinem 60-jährigen Schaffen herausgearbeitet zu Bereichen wie Sport, Porträt, Verbrechen oder Film.

 

„Ich persönlich suche, um zu finden. Das Unerwartete zu finden, an der nächsten Ecke, zu sehen, was passiert, ist für mich ein visuelles Abenteuer. Ich habe nur selten eine fotografische Komposition arrangiert – die einzige Ausnahme war das Foto von Marilyn Monroe in der Serie mit dem hochfliegenden Rock.”

Sam Shaw

 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und WDR 3.

Vernissage: Samstag, 23. September 2017, 19 Uhr

Mordillo
The very optimistic pessimist

24. September 2017 bis 7. Januar 2018


Wer kennt sie nicht, die wortlosen Knollennasen, die so viel mit ihrer Mimik, Gestik und Interaktion mit ihrem Umfeld zu erzählen wissen.
Guillermo Mordillo, 1932 in Buenos Aires geborener Zeichner, setzt diesen Kosmos seit den 1950er Jahren ins Bild. Dabei sind die Themen weit gefächert und reichen von Menschen und ihren kleinen Besonderheiten über die Liebe, Tiere oder Fußball bis zu politischen Motiven. Nicht vordergründig und doch schnell erfassbar laden seine meist kleinen und kugeligen Figuren zum Schmunzeln ein und lassen ebenso oft einen tieferen inhaltlichen Sinn erkennen.
Über 100 seiner wohlgehüteten und selten gezeigten Originale sind in der Ausstellung vereint und geben Einblick in das Werk eines der großen, international tätigen Zeichners unserer Zeit. Ergänzt durch hochwertige Druckgrafik und eine umfassende Darstellung der Biografie Mordillos, der sich selber als „very optimistic pessimist“ bezeichnet, ist erstmals seit 25 Jahren wieder in einem deutschen Museum eine umfangreiche Präsentation seiner Arbeiten zu sehen.

Kleines Schloss




Vernissage: Samstag, 24. Juni 2017, 17 Uhr

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

Andrea Küster – Malerei

25. Juni bis 24. September 2017

Kontakt

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46

46049 Oberhausen

Tel 0208 4124928

Fax 0208 4124913


ludwiggalerie@oberhausen.de