Umfeld




Im romantischen Kaisergarten gelegen, hat das klassizistische Schloss Oberhausen mit dem 1998 erfolgten gläsernen Anbau der "Vitrine" der Architekten Eller und Eller ein herrliches Ambiente für die Kunst. Natur und Architektur gehen zusammen und bieten ein Rundumerlebnis für den Besucher. Der Kaisergarten, am Ende des 19. Jahrhunderts als Volkspark angelegt, besitzt den letzten Altarm der historischen Emscher. Der alte Baumbestand zeigt bis heute seine Pflanzung nach dem Vorbild englischer Gärten. Der kostenlos zugängliche Tierpark erfreut sich besonders bei Familien großer Beliebtheit.

Mit der Ende Juni 2011 eingeweihten Brückenskulptur „Slinky Springs to Fame“, die der Parkanlage abends durch ihr faszinierendes Lichtdesign eine nahezu surreale Atmosphäre verleiht, hat der Frankfurter Künstler Tobias Rehberger ein international beachtetes begehbares Kunstwerk geschaffen, das sich in direkter Achse an die LUDWIGGALERIE anschließt.

Über einen Weg entlang des Rhein-Herne-Kanals ist die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen mit dem Gasometer und der Neuen Mitte verbunden. Der Gasometer ist nicht nur die größte Ausstellungshalle Europas, sondern eine herausragende Landmarke und eines der zentralen Wahrzeichen des Strukturwandels in der Region. Hier wird der Wandel einer durch Landwirtschaft geprägten Gesellschaft zum Kohle- und Stahlrevier und zur heutigen Dienstleistungsmetropole mit dem Einkaufs- und Freizeitzentrum CentrO leicht erfassbar.

[Ein Kombiticket zwischen Gasometer und LUDWIGGALERIE legt den Besuch beider Stätten nahe.]


Die Gedenkhalle Schloss Oberhausen befindet sich im südlichen Seitenflügel des Kleinen Schlosses. Sie wurde am 2. September 1962, im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde Oberhausen, eröffnet. Die Verantwortung für den von Deutschen und im deutschen Namen begangenen Holocaust sollte nicht in Vergessenheit geraten, daher war sich die Stadt Oberhausen der Verpflichtung bewusst, dass sich dieser verheerende Zivilisationsbruch, den der Holocaust darstellt, nicht wiederholen dürfe. Dazu kam der Wunsch nach Versöhnung mit den Menschen, die unter dem Naziregime gelitten hatten. Der Forderung des Stadt-rates, dass sich die städtische Gedenkhalle im historischen, geografischen und kulturellen Mittelpunkt der Stadt befinden solle, wurde mit der Einrichtung der Gedenkhalle im Schloss Oberhausen entsprochen.

Seit Dezember 2010 ist in der umgebauten Gedenkhalle die neue Dauerausstellung zu besichtigen. Themenschwerpunkte sind die Stadtgeschichte 1933 bis 1945, Zwangsarbeit für das Deutsche Reich 1939 bis 1945 und das Gedenken und Erinnern in Oberhausen seit 1945.


Leitung
Clemens Heinrichs
Informationszentrum Gedenkhalle und Bunkermuseum Oberhausen
Am Kaisergarten 52
46049 Oberhausen

Tel 0208 6070531 11
Fax 0208 6070531 20

Die museumspädagogischen Angebote finden Sie unter:


gedenkhalle-bunkermuseum@oberhausen.de

www.oberhausen.de/gedenkhalle_kultur

 

Informationen zu weiteren Gedenkstätten:

www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/oberhausen


Der Trausaal im nördlichen Rundbogen gehört aufgrund der romantischen Kulisse des Schlosses und des angrenzenden Kaisergartens zu den beliebtesten Orten im Oberhausener Stadtgebiet für Eheschließungen.

Roswitha Hoffmann
Tel 0208 82526 56

Mo u. Fr 8 - 12 Uhr
Di 8 - 16 Uhr
Do 8 - 18 Uhr


roswitha.hoffmann@oberhausen.de

Kontakt

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46

46049 Oberhausen

Tel 0208 4124928

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